mit weniger Stress leben
mit weniger Stress leben

Über mich

Haben Sie schon mal versucht eine Vita zu schreiben? Vor allem, wenn Sie wie ich, bereits fünf Jahrzehnte ein intensives und bewegtes Leben gelebt haben.

Nachdem ich, ganz versunken bei dieser Arbeit, wieder gegenwärtig war, hatte ich viel zu viel geschrieben. Es erinnerte mich auch an meine erste  resourcenorientierte Biografiearbeit, im Rahmen meiner Burnoutberater-Ausbildung. Also in der Kurzfassung. Wie kam ich, Jahrgang 1964, verheiratet und zwei Kinder, zum Yoga?

Abitur, zügiges Studium und schneller beruflicher Aufstieg. Wertpapier-Berater, Bereichsleiter bei einer Bank. Einzel-Prokurist und Vorstand bei zwei Finanzdienstleistungsunternehmen. Dies innerhalb von 18 Jahren. Damit war ich mit meinem heutigen Wissen, schon weit in der Burnout-Spirale fortgeschritten.

Hinzu kommen familiäre Herausforderungen. Einen charmanten Sohn der, seit seiner Geburt mit mehrfachen Behinderungen, sein Leben so gut wie möglich lebt. Vier Jahre später ein weiterer Sohn, der noch im Säuglingsalter verstorben ist. Ein  jahrzehnter langer Spagat zwischen Finanzwelt einerseits und andererseits, ein Leben mit zahlreichen Behindertenthemen und vielzähligen Krankenhausaufenthalten mit meinem Sohn.

2004 nahm ich eine berufliche Auszeit von einem ¾ Jahr. Eine glückliche Wende in meinem Leben. In diesem Jahr erfolgten die erfolgreiche Adoption einer wunderbaren Tochter und die Entscheidung, beruflich kürzer zu treten.

Ich gründete damals meine eigene kleine Beratungsfirma, die mir parallel viel Freiheit für den Schritt zum Yoga gab. Die Beratungsfirma habe ich nach über zehn Jahren aufgelöst und bin seit dieser Zeit schwerpunktmäßig als Yogalehrer und Burnout-Berater tätig. Ich bin sehr glücklich darüber, dass meine Frau Isabella immer zu meiner Seite stand und wir gemeinsam durch viele Tiefen gegangen sind und uns auch über die schönen Momente freuen konnten.

Im Ergebnis:

 

Seit über 13 Jahren praktiziere ich ganzheitliches Yoga mit Schwerpunkt asanas (Körperübungen) und Atem- und Entspannungstechniken. Seit einigen Jahren meditiere ich täglich.

Nach vielen Übungen, Vorträgen, Studium diverser Schriften und Teilnahme an einigen Seminaren, habe ich dann meine 2-Jährige- Yoga-Lehrerausbildung (BYV) mit 723 Unterrichtseinheiten absolviert. Im Anschluss kam dann meine Burnout-Berater-Ausbildung beim Bergsträsser Institut für ganzheitliche Entspannung und Kommunikation hinzu.

Im Rückblick habe ich mit meinem Werdegang, auch meine eigene „Stress – Beschwerden“ erfolgreich therapiert.

  • Meine langjährigen Muskelverspannungen im Nacken-Schulter und Rückenbereich sind so gut wie nicht mehr vorhanden.
  • Auch die Magenbeschwerden sind nicht mehr da.
  • Bluthochdruck ist auf ein normales Niveau gesunken.
  • Mein Tinitus ist zwar noch da, aber ich bin in der Lage, ihm nicht mehr die Aufmerksamkeit zu geben, das heißt: Ich höre ihn so gut wie nicht mehr.
  • Auch im emotionalen Bereich hat sich einiges verändert. Hervorheben möchte ich hier die Entwicklung von Gelassenheit.
  • Ich habe mich auch besser kennen gelernt.
  • Ich weiß jetzt, was meine Stressoren sind, meine Antreiber, die zu dominant waren, wie ich Stress bewältigen kann und welche Techniken mir wann am besten dabei helfen.
  • Über die Jahre haben sich auch diverse Routinen und Automatismen reduziert bzw. verändert. Neue Erfahrungen waren damit möglich. Ganz beiläufig haben sich die Essgewohnheiten geändert.

Abschließend drei Verse aus den yogischen Schriften und ein Zitat des Dalai Lama, deren Sichtweise und Auslegung mich tief berührt haben.

Bhagavad Gita (Kapitel 6, Vers 16)

„Wahrlich, Yoga ist unmöglich für den Mensch, der zu viel isst, wie auch für den, der überhaupt nicht isst, für den, der zu viel schläft, wie auch für den, der immer wacht, oh Arjuna.“

Yoga Sutra (Kapitel 2, Vers 33)

„Störende Gedanken können durch das denken an ihr Gegenteil überwunden werden.“

Yoga Sutra (Kapitel 1, Vers 12)

„abhyasa ( Übung/ständiges bemühen) und vairagya (Nichtanhaften) führen zu nirodah (Ruhe des Geistes).“

Der Dalai Lama wurde eines Tages gefragt, was ihn am meisten überrascht auf dieser Welt. Darauf antwortete er:

„Der Mensch! Denn er opfert seine Gesundheit, um viel Geld zu verdienen. Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wiederzuerlangen. Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt; das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt; er lebt, als würde er nie sterben, und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt.“

Gerne begleite ich Sie, mit meinen Erfahrungen und meinem Kenntnissen, ein Stück auf Ihrem Lebensweg.

 

Hari Om tat sat.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Mit weniger Stress leben